Kompakt & regenerativ – Die Stadt wächst nach innen

Gleiche Fläche, mehr Stadt, mehr Natur.

Die urbanen Zentren in der Schweiz nehmen den Grossteil des Wachstums in sich auf – durch qualitätsvolle, nachhaltige Innenentwicklung und Flächendiät. So entsteht mehr Wohnraum, ohne zusätzlichen Boden zu versiegeln.

Bestehende Stadtlandschaften werden effizienter, klimafester und sozial inklusiver. Die vorhandene Fläche wird maximal für zusätzliches Wohnen genutzt und umgenutzt, die Menschen rücken näher zusammen – ohne ihre Privatsphäre zu verlieren.

Möglich wird das durch eine kluge und ressourcenschonende Raumnutzung, mit der die durchschnittliche heutige Wohnfläche von rund 46 m² bzw. in Städten rund 43 m² schrittweise auf ca. 38 m² pro Person gesenkt werden kann. Rechnerisch entsteht damit Wohnkapazität im zweistelligen Millionen-Quadratmeter-Bereich – genug, um gut die Hälfte des Zuwachses aufzunehmen, ohne die Stadtgrenzen weiter in die Landschaft zu schieben. Die Reaktivierung und die Umnutzung brachliegender Geschäfts- oder Industrieflächen, die Überbauung von bestehender Infrastruktur sowie neue Konzepte zur Aufstockung schaffen weitere Wohnfläche. Modulares Bauen und Sharing-Angebote sorgen dafür, dass es keine Einbussen in Bezug auf individuellen Komfort und sich verändernde Ansprüche gibt. Der «Bau-Boom nach innen» ist nachhaltig und grün – Pflanzen und Bäume machen die Stadt zum urbanen Dschungel.
 

So könnte es aussehen

Du betrittst ein Haus aus den 1970ern und erkennst es nicht wieder: im Erdgeschoss Werkstatt, Care-Atelier, Gäste-Apartment; darüber flexible 1,5 bis 3,5 Zimmer, dank mobiler Wände an jede Lebensphase anpassbar. Nebenan werden alte Büroräume zu lichtdurchfluteten Wohnungen mit Loggia und Küchenzeile. Auf dem Dach ist ein Holzmodulgeschoss installiert, per Kran – leise, präzise, rückbaubar. Der Aufzug wurde als Serien-«Plug-in» aus intelligenten, vollständig abbaubaren Materialien nachgerüstet. Dächer und Fassaden tragen Fotovoltaik und Grün. Regenauffangflächen in Form von Pocket Parks puffern Starkregen und kühlen Quartiere. Spielplätze und Outdoor-Sportgelegenheiten beleben die Aussenflächen.

Ein Hospitality Operator betreibt die Gemeinschaftsflächen – Gäste- oder Esszimmer mit langen Tafeln für das Dinner mit Freunden können flexibel und kostengünstig per App gebucht werden, inklusive Geschirr und Reinigung wenn gewünscht. Sharing wird zum Rundum-sorglos-Concierge-Service. Ein Re-Use- und Werkzeug-Depot liefert Bauteile und das nötige Equipment zur Bearbeitung mit Materialpass, ein Lebensmitteldepot ersetzt die Speisekammer.

Right-Sizing-Services unterstützen Senior*innen dabei, aus zu gross gewordenen Häusern oder Wohnungen in altersgerechte Wohnungen umzuziehen, oder sie vermitteln passgenaue «Mitbewohner*innen». Auf Wunsch kümmern sie sich auch um die Vermittlung der frei gewordenen Wohnfläche – an Familien oder Wohngemeinschaften.

Die kompakte Stadt bedeutet im Alltag: mehr Flexibilität beim Wohnen, kürzere Wege und mehr Begegnung – ohne individuelle Rückzugsorte zu vernachlässigen. So wächst die Stadt nach innen: dichter, schöner, biodivers – und sozial. 

Neues Leben im Bestand – kompakt, aber mit Platz für Natur & Begegnung.

Weitere Zukunftsszenarien

Polyzentrisch und vernetzt

Der Raum der kurzen Fernen: Mehr Mitte überall – neue Knotenpunkte in der Schweiz

Szenario entdecken

Super Cities mit Grüngürtel

Städte und Agglomerationen wachsen (zusammen): Gross werden, grün bleiben, smarter bauen

Szenario entdecken

Wohnraum im Fluss

Die mobile Schweiz: Wohnen wird beweglich: besser verteilt, zeitlich flexibel, sozial verankert

Szenario entdecken

Mehr zu unserer Mission «Bauen. Wohnen. Leben.»

Zukunft bauen, Leben gestalten.

Du fragst dich, wie wir angesichts wachsender Bevölkerung zukünftig wohnen und leben werden? Wir haben Antworten.

Mehr erfahren

So will die Schweiz wachsen

Eine repräsentative Bevölkerungsumfrage zeigt, wie die Schweizer Bevölkerung über Wohnen und Verdichtung denkt und unter welchen Bedingungen sie Veränderungen akzeptiert.

Mehr erfahren

Ideenaufruf

Gleiche Fläche, mehr Leben: Der Migros-Pionierfonds sucht Lösungen zur qualitativen Verdichtung in einer wachsenden Schweiz.

Jetzt bewerben

Die gezeigten Visualisierungen wurden unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz erstellt. Grundlage bilden fachliche Inputs von Expert:innen, Studien sowie raumplanerischen und städtebaulichen Grundlagen. Diese Inhalte wurden in präzise Prompts übertragen und die KI-Ergebnisse mehrfach überprüft, bewertet und verfeinert, um sachlich plausible und visuell stimmige Darstellungen zu gewährleisten.

Die Visualisierungen sind bewusst als Denkanstösse konzipiert. Sie zeigen mögliche Zukunftsszenarien, keine konkreten Baupläne oder Handlungsanweisungen. Ziel ist es, neue Perspektiven auf eine wachsende Schweiz zu eröffnen und Diskussionen über nachhaltiges, lebenswertes und gemeinschaftliches Bauen, Wohnen und Leben anzuregen.

Verwendete Plattformen: Veo 3.1, Nano Banana, Midjourney
Realisation: 2erpack Identity, Behruz Tschaitschian & Veronika Kieneke