Super Cities mit Grüngürtel: Städte und Agglomerationen wachsen (zusammen)
Gross werden, grün bleiben, smarter bauen
Die grössten Städte der Schweiz werden zu Super Cities. Strategisch ausgewählte Freifläche wird zu Bauland – kreislauffähig bebaut, sozial integrativ genutzt. Als Ausgleich für zusätzlich versiegelte Fläche wird eine Naturdividende eingeführt: Diese schafft innen Abkühlung und aussen einen grünen Ring.
Der Zuwachs von rund 1 Mio. Menschen bis 2035 erfolgt hauptsächlich in vier Metropolitanregionen – Zürich, Basel, Bern und die Léman-Region. Weil die Stadtkerne bereits sehr dicht sind, entsteht das Wachstum primär an den Rändern. Stadt und Agglo verschmelzen, orchestriert durch langfristige Stadtplanung, die klug vernetzt, verdichtet und Lücken schliesst. Die Metropolitanregionen sind mehr als einfach grosse Städte: Sie ist ein zusammenhängender Lebens- und Wirtschaftsraum, in dem Stadt und Agglomeration funktional miteinander verwoben sind. Die Grenzen zwischen Zentrum und Peripherie verschwimmen: Es entsteht ein grosser, vielfältiger Stadtraum, der als Ganzes denkt, plant und wächst.
So könnte es aussehen
Zürich, Winterthur und die Region Limmat-/Glattal wachsen zusammen zu einer neuen Super City. Gleiches passiert rund um Basel, Bern und in der Léman-Region. Es wird vernetzt, verbunden, verdichtet und gebaut – ökonomisch und sozial nachhaltig: Bahnhofsareale werden zu lebendigen Stadtstuben mit Wohnungen, Arbeit, Bildung und Forschung in Gehdistanz. Umrahmt von Park- und Grünanlagen. Microliving dient Lernenden, Pflege-Teams oder internationalen Fachkräften als flexible Übergangslösung. In den Höfen wachsen Pocketparks, Gebäude mit gegrünten Dächern und geschlossenen Wasserkreisläufen. Gleichzeitig entsteht ausserhalb der neuen Super Cities ein Grünring aus renaturierten Flusstälern, Biodiversitätsflächen und klimaaktiver Landwirtschaft.
Standardisierte Aufstockungen mit Re-Use-Bauteilen schaffen neuen Raum und senken Materialbedarf und CO₂-Bilanz. Dank modularer Grundrisse mit Schiebeelementen, Stauraumwänden und Loggien passt sich das Zuhause allen Lebensphasen an. So sinkt der Flächenbedarf um rund 5–10%, ohne Komfortverlust. Denn: Dank Sharing-Optionen kann man Fläche wie z.B. einen Festsaal, ein Gästezimmer oder Parkplätze temporär und mit wenigen Klicks dazu mieten. Gezielte Neu-Einzonungen von Bauland erfolgen im Rahmen konsequenter Stadtplanung – ÖV-nah und kompakt, mehrstöckig und mit gemischten Nutzungen für lebhafte Quartiere. Radschnellwege, hochfrequente ÖV-Taktung, On-Demand-Mikromobilität und Stadtlogistik-Mikrohubs verkürzen Pendeldistanzen und schenken Lebenszeit – Arbeit, Bildung und Versorgung sind maximal 30 Minuten von zu Hause entfernt.
Die Naturdividende bildet ökologischen Ausgleich: Jeder neu versiegelte Quadratmeter löst Investitionen in grüne Leistungen aus: Pocket-Parks und Hofwälder bieten Raum für Mini-Auszeiten und entspannte Begegnungen, Retentionsdächer und Fassadenbegrünung halten im Sommer kühl und stärken Klimaresilienz. Ein Teil der Naturdividende fliesst in einen Grünring ausserhalb der neuen urbanen Zentren. Hier entstehen renaturierte Flusstäler, Biodiversitätsflächen und klimaaktive Landwirtschaftszonen, die auch als Erholungs- und Begegnungszonen für Mensch, Tier und Natur dienen.
Und so bedeuten Super Cities mehr Stadt und mehr Nähe – aber auch mehr Natur. Menschen pendeln nicht mehr zwischen Stadt und Land, sie bewegen sich in einem gemeinsamen urbanen System.
Weitere Zukunftsszenarien
Mehr zu unserer Mission «Bauen. Wohnen. Leben.»
Die gezeigten Visualisierungen wurden unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz erstellt. Grundlage bilden fachliche Inputs von Expert:innen, Studien sowie raumplanerischen und städtebaulichen Grundlagen. Diese Inhalte wurden in präzise Prompts übertragen und die KI-Ergebnisse mehrfach überprüft, bewertet und verfeinert, um sachlich plausible und visuell stimmige Darstellungen zu gewährleisten.
Die Visualisierungen sind bewusst als Denkanstösse konzipiert. Sie zeigen mögliche Zukunftsszenarien, keine konkreten Baupläne oder Handlungsanweisungen. Ziel ist es, neue Perspektiven auf eine wachsende Schweiz zu eröffnen und Diskussionen über nachhaltiges, lebenswertes und gemeinschaftliches Bauen, Wohnen und Leben anzuregen.
Verwendete Plattformen: Veo 3.1, Nano Banana, Midjourney
Realisation: 2erpack Identity, Behruz Tschaitschian & Veronika Kieneke



