Wohnraum im Fluss – Die mobile Schweiz
Wohnen wird beweglich: besser verteilt, zeitlich flexibel, sozial verankert
2035 ist Wohnen zunehmend eine Dienstleistung: Heimat ist dort, wo sie gerade gebraucht wird – je nach Lebenssituation. Ändert sich diese, zieht man weiter. Dienstleister sorgen für nahtlose Prozesse und eine optimale Verteilung. Neubau entsteht nur dort, wo Matching und temporäre Nutzung nicht ausreichen.
Lebens- und Wohnraum passen sich dem Leben an. Wir werden zu modernen Nomaden: Wohnungssuche, Renovation und Umzug mit dem Rundum-sorglos-Paket dank digitaler Matching- und Service-Plattformen, die sich um alles kümmern. Corporate Housing, saisonale Quartiere und Microliving werden zum neuen Standard. Gemeinschaftsräume und geteilte Services sorgen für soziale Anbindung und Heimat. Gleichzeitig sparen sie Raum. Und Geld. Neue, flexiblere Arbeitsmodelle passen perfekt dazu und machen das Wohnen noch beweglicher. Die durchschnittliche Wohnfläche sinkt auf 37–42 m² pro Kopf. Doch die Lebensqualität steigt: weniger Leerstand, mehr Flexibilität und neue Perspektiven..
So könnte es aussehen
2035 werden wir mobil. Und Wohnen zum Customized Service: Soeben hat das letzte Kind das Familiennest verlassen? Oder du startest gerade mit der Familienplanung? Eine App schlägt dir die passgenaue Wohnung für deine aktuelle Lebenssituation vor. Sie ist näher an deinem Arbeitsplatz, mit oder ohne Kinderzimmer, in jedem Fall mit buchbarem Gästezimmer. Klingt gut. Aber halt! – Was ist mit dem Umzugsstress? Kein Problem. Ein Wohn-Concierge organisiert Besichtigung, Tausch und Umzug – in zwei Wochen statt in zwei Monaten.
Du bist alleinstehende Rentnerin und hast eine Einliegerwohnung, die nur noch unregelmässig genutzt wird? Auch hier hilft der Wohnraum-Service und vermittelt Studierende zum Beispiel semesterweise als Mieter und zupackende Mitbewohnerinnen. Unternehmen stellen Corporate-Housing-Pools zur Verfügung, Kliniken reservieren Studios für Pflegende und Lehrbetriebe Unterkünfte für Lernende. Alles ganz smooth.
Digitale Plattformen koordinieren nicht nur Raum, sondern auch eine optimale Verteilung: Die einen zieht es im Winter in städtische Wohnungen mit optimaler infrastruktureller Anbindung, den Sommer verbringen sie lieber auf dem kühleren Land oder in den Bergen. Bei anderen ist es genau umgekehrt. Und genauso möglich: dank neuer, modularer Quartiere. Sie entstehen in Kreislaufbauweise, sind energieautark und können je nach Bedarf Feriengäste, Familien, Projektteams oder Pflegepersonal aufnehmen. Flexibilität schlägt den Wunsch nach Eigentum.
Damit man bei all der Bewegung nicht den Anschluss verliert, fördern Gemeinschaftsräume – von Co-Working-Spaces über Kulturpavillons bis zu Repair-Cafés Begegnung und Gemeinschaft; generationenübergreifendes Wohnen stärkt das Solidaritätsgefühl: Ältere geben Platz ab, Jüngere ziehen temporär ein und unterstützen bei Bedarf.
In der mobilen Schweiz von morgen werden Wohnungstausch und Umzug unkompliziert und zuverlässig. Man ist nicht mehr gekommen, um zu bleiben: Man zieht weiter, je nach Bedarf in der jeweiligen Lebensphase. Ohne Aufwand. Aber mit viel Gewinn. An Raum, Zeit, Geld, sozialen Kontakten und neuen Perspektiven.
Weitere Zukunftsszenarien
Mehr zu unserer Mission «Bauen. Wohnen. Leben.»
Die gezeigten Visualisierungen wurden unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz erstellt. Grundlage bilden fachliche Inputs von Expert:innen, Studien sowie raumplanerischen und städtebaulichen Grundlagen. Diese Inhalte wurden in präzise Prompts übertragen und die KI-Ergebnisse mehrfach überprüft, bewertet und verfeinert, um sachlich plausible und visuell stimmige Darstellungen zu gewährleisten.
Die Visualisierungen sind bewusst als Denkanstösse konzipiert. Sie zeigen mögliche Zukunftsszenarien, keine konkreten Baupläne oder Handlungsanweisungen. Ziel ist es, neue Perspektiven auf eine wachsende Schweiz zu eröffnen und Diskussionen über nachhaltiges, lebenswertes und gemeinschaftliches Bauen, Wohnen und Leben anzuregen.
Verwendete Plattformen: Veo 3.1, Nano Banana, Midjourney
Realisation: 2erpack Identity, Behruz Tschaitschian & Veronika Kieneke


