5 Dinge, die wir beim Fokus Wasser gelernt haben

Vier Monate lang haben wir recherchiert, mit vielen Expert*innen gesprochen und spannende Projekte getroffen. Wir wollten herausfinden, wie die Wasserkrise entstehen konnte und wie sie zu lösen ist. Wer sich engagiert, woran es hakt, was zu tun ist. Und dabei haben wir selbst viel gelernt.

 

Wir müssen …

… ein neues Systemverständnis entwickeln.
Wasser neu verstehen lernen. Begreifen, dass es ein Kreislauf ist, mit dem wir arbeiten und haushalten müssen. Und, dass auch Abwasser Wasser ist, das ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Wenn wir sie denn nutzen.

… gemeinsame Sache machen. 
Eine Lösung, die praktisch alle formuliert haben: Wir müssen zusammenhängend denken – und zusammenarbeiten. Länder- und sektorübergreifend, vom Individuum über kleine Start-ups bis hin zum grossen Konzern. Dazu gehört auch eine neue Art der Kommunikation, denn damit alle mitmachen, muss man alle mitnehmen. 

… lernen: Du bist, was du isst. 
Unsere Essgewohnheiten und -entscheidungen – zu Hause, vor allem aber auch, wenn wir ausser Haus essen – haben enormen Einfluss auf das Klima. Das betonen Wissenschaftsjournalist Mathias Plüss und Veganköchin Sophia Hoffmann gleichermassen. Von wegen, ein einzelner kann nichts tun. 


... die Hürden aus dem Weg räumen.
Gesetzesvorgaben, die nicht überprüft werden, Regulatorien, die nicht vorhanden sind oder dem Klimaschutz sogar im Weg stehen – man hört es von allen Seiten. Die Lösung: Werdet selbst aktiv, wendet euch an die Politik, geht IN die Politik. Denn die Veränderung beginnt von innen heraus.

Und schliesslich:

Think big! 
Es gibt Tausende NGOs, Vereine, Projekte und Aktionsbündnisse in der Schweiz und weltweit, die sich für Klimaschutz engagieren. Alle haben unterschiedliche Schwerpunkte, doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie wollen dem Klimawandel etwas entgegensetzen, um uns alle zu schützen. Und das geht nur gemeinsam. Darum: Schliesst euch zusammen, sprecht miteinander, kooperiert, gründet Netzwerke, plant gemeinsame Aktionen. «Man muss gemeinsam die besten Lösungen entwickeln», sagt auch Louise Carpentier, Geschäftsleiterin des Pionierprojekts VaLoo. Denn nur so wird eure Stimme lauter und der Impact grösser. 

Und ihr so?
Wir haben gemerkt: Ein komplexes Thema wie Wasser zu durchschauen und Lösungswege für die Wasserkrise zu finden, ist gar nicht so einfach. Wir haben aber auch etwas anders gelernt, nicht zuletzt durch die Bewerbungen zu unserem Coaching: Es gibt Schweizer Pionierinnen und Pioniere, die sich dieser Herausforderung stellen.

Und zum Schluss stellen wir euch die Frage: Was hat euch der Fokus Wasser gebracht? Was habt ihr gelernt – und wie setzt ihr das Gelernte jetzt um? 

Lasst es uns wissen und schreibt uns unter migros-pionierfonds@mgb.ch. Wir freuen uns auf eure Erkenntnisse und Inputs!

Und: Es ist hiermit nicht getan. Wir werden euch weiterhin mit wichtigen News zum Thema Wasser auf dem Laufenden halten – und natürlich freut sich Samira auch weiterhin über Anfragen und Tipps.



 

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